Nach der Ankunft unseres 5-Tage Bike/Boot-Trips in Rurrenabaque buchten wir fuer den Folgetag einen dreitaegigen Jungel-Aufenthalt in einer Eco-Lodge in der der naehe des Madidi Nationalparks. Nach gut drei Stunden Bootsfahrt auf dem Rio Benin kamen wir im Privat-Naturschutzgebiet Serrere an. Die Besitzerin dieses Parks, Rosa-Maria, legt grossen Wert darauf, dass das Geld der Touristen vollumfaenglich zur Aufrechterhaltung und in den Unterhalt des Gebietes verwendet wird. Im Jahre 2000 wurde Ihr sogar vollumfaenglich eine Ausgabe des National Geografic gewidmet. Nach Bezug unserer feudablen Unterkunft (siehe Fotos)

konnten wir mit unserem Guide die persoenliche Jungelroute bestimmen. Waehrend dem dreistuendigen Marrsch konnten wir eine grosse Anzahl von Pflanzen, Insekten und Saeugetiere bestaunen. Am eindruecklichsten waren die Kapuzineraffen, die von Ast zu Ast sprangen.


Das Nachtessen genossen wir bei Kerzenlicht, da im Park auf Elektrizitaet verzichtet wird. Vor dem Schlafengehen begaben wir uns noch zum nahegelegenen See, um die im Wasser leuchtenden Aligatoraugen zu betrachten. Die vielen Geraeusche und die Tiere, die waehrend der Nacht um die Unterkunft schleichen, machen eine Uebernachtung inmitten des Jungels zu einem einmaligen Erlebnis.
Am Folgetag wurden wir mit einem reichhaltigen Fruehstueck ueberrascht, bevor ich einen weiteren Jungelgang mit dem Guide machte. Vanessa nahm in dieser Zeit an einem Bastel-Atellier teil, wo aus Mini-Kokusnuessen Fingerringe gesaegt und geschliffen wurden.
Am spaeten Nachmittag sand Fischen auf dem Programm. Mit je einem geangelten Fisch gehoerten wir zu den erfolgreichsten Fischer des Tages. Piranhas konnten wir jedoch keine aus dem Wasser ziehen, die waren an diesem Tag zu wenig bissig. Unsere Beute verzehrrten wir dann am Abendessen.
Am dritten Tag standen wir bereits morgens um 5h30 auf, um die morgenaktiven Affen beobachten zu gehen. Leider war dieser Tag der Beginn von einigen Regentagen und die Affen hatten keine Lust sich zu zeigen. Wir begnuegten uns somit mit Buecherlesen oder Basteln, bevor es gegen Mittag mit dem Boot wieder zureuck nach Rurre ging. Dort trennten wir uns dann auch von unseren netten Reisekollengen aus der Schweiz (Susanne), Holland (Jacob) und dem Crazy-Kanguruh (James) aus Australien, die uns waehrend einer Woche begleiteten.
Fuer den Tag danach hatten wir einen Flug zurueck nach La Paz (Flugzeit 40min.) gebucht. Dieser fiel dann jedoch augrund des Regens wortwoertlich ins Wasser. Da die Wetterprognose fuer die weiteren Tage ebenfalls schlecht aussah und dies somit ein Flug eher unwahrscheinlich machte, entschlossen wir uns fuer die erschwaehrlichere Reisevariante, den Bus.
Nach 25h im Bus (Rurrenabaque - La Paz - Copacabana) sind wir nun schiesslich am beruehmten Titicaca-See angekommen. Morgen haben wir eine Besuch auf der "Isla del Sol" geplant, bevor es dann in Richtung Peru weiter geht...
Nach 25h im Bus (Rurrenabaque - La Paz - Copacabana) sind wir nun schiesslich am beruehmten Titicaca-See angekommen. Morgen haben wir eine Besuch auf der "Isla del Sol" geplant, bevor es dann in Richtung Peru weiter geht...
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